Weihnachtssterne

Ah ja, nun ist es wieder soweit. Die Zeit der Sternchen,Lichter, Bäumchen und der verhängnisvollen Lebkuchen ist wieder da.
Und ich habe noch ziemlich wenig Weihnachtsdekoration.
Da hab ich mir gedacht ich brauche doch mal so langsam bisschen etwas für die Fenster etc., damit auch die kleinen merken es wird nun wieder schön gemütlich.

Ich habe mir einfach kleine Sterne genäht……gaaanz einfache, die Wohnung ist groß, da müssen noch einige entstehen……

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Dafür habe ich eine Sternschablone genommen und den Stoff links auf links doppelt gelegt. Dann Sterne aufgezeichnet und in jeden Stern eine stecknadel gesteckt damit sie beim ausschneiden nicht verrutschen.

Dann habe ich sie ausgeschnitten und einfach am Rand entlang genäht, der fusselige Rand ist gewollt.

Innen habe ich den kleinen Hohlraum mit Watte ausgestopft und einfach von außen zugenäht.

Den überstehenden Rand habe ich bisschen mit den Fingernägeln aufgefusselt damit er etwas lockerer aussieht.

Für mein Fenster in der Küche habe ich mir die Sternchen auf durchsichtige Schnur aufgefädelt und dann an die winzigen Nägelchen geknotet, die ich extra für diese Sache in die Wand gehämmert hatte. Ich hatte trotz meiner Vorahnung das es nicht klappen wird versucht das ganze mit durchsichtigem Klebeband zu befestigen. Ich wusste es , trotzdem wollte ich nicht als erstes Mittel Nägel in die Wand Hämmern. Na gut, nun hängen sie und sehen sehr schön aus.

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Ich denke wenn man mit Bastelkleber einen Schaschlikspieß in den Rand des Sternchens hineinklebt, wo die Zacken auseinander laufen, hat man eine tolle Deko für die Blumentöpfe. Falls man wirklich alles dekorieren möchte .

Viel Spaß. Und frohe Weihnachten schonmal.

Wichtel

Diese kleinen Wichtel habe ich in einem tollen Nähbuch gesehen. Leider weiß ich den Titel nicht mehr, auf jeden Fall war es das Buch was ich hier schon mehrfach erwähnt habe. Das tolle Buch aus der Bücherei…. !-)

Ich hab davon gleich ein paar mehr gemacht, denn ich möchte im nächsten Sommer beginnen meine genähten Sachen zu verkaufen. Deshalb nähe ich von manchen kleinen Dingen ein paar mehr, denn wie bei den kleinen Wichteln kann man sie sehr süß in Grüppchen arrangieren. Zum Beispiel mit ein paar knorrigen verdrehten Wurzeln, Pilzen oder Ästen. Oder einfach schön zwischen den Topfpflanzen auf der Fensterbank.

Aber wenn man sie lieber anhängen möchte zieht man einen kleinen Faden durch die Spitze der Mütze und dann ran an den Ficus damit.

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Kleine Dekokissen -einfach-

Heute habe ich diese einfachen Dekokissen genäht. Einfach weil es direkt mit Füllwatte gefüllt ist und kein hin und her mit Kissenhüllen und co. ;-). Klar das ist auch schön, praktisch, aber wenn man es mal einfach halten möchte…dann einfach mal einfach machen.

imageDafür habe ich mir in der gewünschten Breite

( du musst natürlich überlegen was genau du möchtest…ein schmales langes oder ein kleines schnukeliges Kissen)

einen Stoffstreifen zugeschnitten, auf links gelegt und zusammengesteckt. Das ganze dann einmal außenrum gesteppt, natürlich eine Wendeöffnung gelassen. Nun wenden.

Die Hülle habe ich mit Füllwatte gefüllt, dazu muss ich sagen das ich dafür die kleinen Irma-Kissen einer gelbblauen  Möbelhauskette benutze. Die sind günstiger  als die Füllwatte die für solche Zwecke verkauft wird.

Den Tipp habe ich selbst aus dem Internet, man spart da wirklich was vor allem wenn man größere Dinge zu fertigen hat. Aber auch sonst, denn nähen ist kein günstiges Hobby. Man könnte glatt anfangen zu Golfen 😄.

Zurück zum Dekokissen ….nach dem Füllen natürlich die Wendeöffnung mit einer unsichtbaren Naht verschließen. Fertig, freuen 😉 Die Frage ist nur wie lang sie im Wohnzimmer bleiben, wahrscheinlich bis meine kleinen sie entdeckt haben😂 und sie als Kinderkissen definieren.

Patchworkherzen

Ich hatte neulich aus der Bücherei ein tolles Nähbuch ausgeliehen, leider weiß ich nicht mehr von welchem Verlag/Autor etc. Aber darin waren viele tolle Ideen für genähte Dekoration. Vielleicht von burda…ich weiß es nicht mehr 🙁 .

Einmal Vorderseite, einmal Rückseite..

imageMit dabei auch diese tollen genähten Patchworkherzen, die zum aufhängen an Blumen oder Zweiglein oder auch als Geschenkanhänger zu verwenden sind. Oder zum hinlegen, dann aber das Bändchen weglassen…wieso nicht?

Im Grunde näht man sich Stoffstücke zusammen so bunt oder passsend man mag, zu einem größeren Viereck.

Dann malt man sich ein schönes Herz auf Papier auf, so groß oder klein man mag und legt es auf die linke Stoffseite. Das wird dann aufgezeichnet, ausgeschnitten und dann wird noch eine entweder bunte oder neutrale Rückseite für´s Herz angefertigt.

Ein kleines Bändchen zum aufhängen stellt man so her: Stoffstreifen, Breite nach belieben, wird gefaltet und gebügelt. Dann aufklappen und zu der gebügelten Mitte falten. Danach nochmal zusammenklappen und bügeln.

Nun an einer oder zwei Seiten knappkantig absteppen und mittig des Herzens anstecken, die Lasche nach unten zur Herzspitze. Man kann es kurz übersteppen damit man die Stecknadel los ist und nicht später versehentlich drüber näht.

Das andere Herzteil drauflegen und einmal drum herum nähen, Wendeöffnung lassen.

Auf links wenden, ausstopfen und die Wendeöffnung mit einer unsichtbaren Naht verschließen.

Ich habe dieses Herz dreimal genäht und finde es ist sehr schön.

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Sternkissen

Irgendwann zur Weihnachtszeit habe ich in dem damaligen „mama-forum“ diese Sternenkissen gesehen. Ich fand sie sehr schön vor allem weil sie doch sehr weihnachtlich sind, wenn man den Stoff anpasst.

Falls du das Kissen nicht nach Nase nähen magst, gibt es ein ähnliches mit Anleitung hier: http://blog.buttinette.com/naehen/kostenlose-anleitung-sternkissen-naehen/.

Einige weihnachtliche Stoffreste hatte ich noch, nur keine Anleitung, also malte ich mir eine Sternchenzacke auf Papier auf in der Größe die mir gefiel. Das übertrug ich dann mit der gewohnten Nahtzugabe 10x auf verschiedene Stoffstückchen und nähte je 5 Stück an den kurzen Seiten zu einem Stern zusammen.

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Danach bügelte ich das Sternchen über und nähte rechts und links der genähten Naht entlang.

Am Ende legte ich beide Teile passend aufeinander und nähte einmal an der Außenseite entlang, wobei ich eine Wendeöffnung offenließ.

Dann wendete ich das ganze, stopfte es mit Watte aus und verschloß die Wendeöffung mit einer unsichtbaren Naht.

 

Schwiegermutterkissen

Für gewöhnlich kennt man ja nur den ungeliebten Schwiegermutter Sitz vom Auto her…der ja wahrscheinlich nicht unbedingt komfortabel ist.

Da ich für meine Schwiegermutter nicht negativ empfinde dachte ich an etwas schönes.
Warum auch kein extra Kissen für die Schwiegermutter.

Ich hatte also diese nette Idee, abgeleitet von dieser sehr lustigen aber doch nicht sooo netten Autosache, den Rosenstoff und sehr wenig Näherfahrung zu der Zeit.
Und jippii gleich unheimlich viele Buchstaben applizieren, da kam Freude auf.

Aber meine Schwiegermutter kam zu Besuch über Weihnachten und sie war es mir durchaus wert, mich bis an den Rand meiner Applikationsfähigkeit zu begeben.
Ja das war wirklich schwer für mich damals…hab mich aber durchgewurschtelt und es passte.

Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, zu der Zeit hatte ich erst ca 8 Monate genäht und das war meine ca 4 Buchstaben Applikation, vor allem sooo viele.

Sie hat sich darüber gefreut.